Neben Eröffnungsreden und Grußbotschaften wird es auch einen Film und Konzert von kurdischen Musikerinnen geben. Am Samstag und Sonntag wird es verschiedenste Vorträge geben von Referentinnen aus Südafrika, den Philippinen, verschiedenen europäischen Ländern, der Türkei und Kurdistan in denen relevante Aspekte der Jineolojî beleuchtet werden.

Es werden die Bedeutung von alternativen Geschichtswissenschaften und matriarchalen Gesellschaften diskutiert werden. Hierbei werden die Referentinnen auch die Frage vom Zustandekommen von Wissen thematisieren, d.h. Epistemologie und dem wie wir überhaupt wissen, was wir wissen. Mit der Analyse der Errungenschaften des Feminismus haben sich die Organisatorinnen der Konferenz zugleich das Ziel gesetzt, praktische Anknüpfungspunkte herauszuarbeiten.

Denn Jineolojî beinhaltet nicht nur einen theoretischen Ansatz, sondern ist auch um die praktische Umsetzung von radikalem, systemkritischen Denken aus Frauenperspektive bemüht. Frauenbewegungen aus Rojava (Westkurdistan/Syrien), von den Philippinen und aus Katalonien und aus Netzwerken feministischer Selbstverteidigung berichten in diesem Zusammenhang von ihren Kämpfen. Die Konferenz lädt alle interessierten Frauen ein, ihre Kämpfe, ihre Gedanken und bestehenden Ansätze zusammenzubringen, sie zu diskutieren, zu wenden und zu drehen und Neues daraus zu entwickeln. Die Revolution ist weiblich!

Die gesamte Konferenz wird als livestream in deutsch, kurdisch, englisch und türkisch im Internet übertragen: http://Jineoloji2014.blogsport.eu/livestream/

Die Konferenz findet an den Tagen Samstag und Sonntag von 10-17 Uhr statt an der Universität zu Köln, Hauptgebäude Hörsaal 2, Albertus Magnus Platz 1, 50923 Köln.

 

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